Nutrixxion Marathon Trophy 2017

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Das Infoboard zur Nutrixxion Marathon Trophy

3-Täler-Marathon – Titmaringhausen

– Ausrichter RadWerk Upland und SV Titma-ringhausen – 
Der 8. Wertungslauf zur Trophy war gleichzeitig der Lauf zur Deutsche Hochschulmeisterschaft 2017 und im Hobbybereich zum adh Pokal.

“Bobbahn“, “Tepels hohle Gasse“ oder die berühmt-berüchtigte “Hollas Klamm“ – am Wochenende drehte sich in Titmaringhausen wieder alles um das Mountainbike mit abwechslungsreiche Strecken.
Trotz Wetterbedingungen, die beim Start hätten besser sein können, sind die Ausrichter RadWerk Upland und SV Titmaringhausen zufrieden mit ihrer Veranstaltung und insbesondere den Erfolgen der eigenen Sportler.
Insgesamt waren 247 Mountainbiker an der Startlinie zu finden, von denen viele auch aus Belgien, Österreich und den Niederlanden kamen.

Am frühen Nachmittag wurden die Siegerehrungen in den verschiedenen Altersklassen vorgenommen und viele tolle Sachpreise und originelle, selbstgestaltete Pokale überreicht.

Der Streckenschnellste auf der Königsstrecke über 101 km und 2.368 Höhenmeter war, wie im Vorjahr auch, Peter Hermann (Team Centurion Vaude, Zeit 4:06:13).
Die 70 km lange Mittelstrecke gewannen bei den Herren Mathias Frohn (Team Firebike Drössinger, 2:44:57) und bei den Damen Stefanie Dohrn (Uni Dortmund, 3:17:25).
Auf der Kurzstrecke fuhr Henrik Klein (TWZK Sebamed, 1:34:45) als Erster ins Ziel.
Bei der deutschen Hochschulmeisterschaft über 70 km gewannen Tom Ettlich von der Uni Bayreuth (2:45:45) und Stefanie Dohrn von der TU Dortmund (3:17:25).

Den in das Rennen integrierten 100m Graf-Stolberg-Sprint gewann Andreas Kramer aus Willingen in knapp 8 Sekunden und freut sich nun über einen zweitägigen Aufenthalt im Brauhaus zum Löwen in Thüringen.

Aber auch heimische Mountainbiker nahmen wieder erfolgreich am Rennen teil und belegten gute Plätze in ihren jeweiligen Altersklassen.

Die Kurzstrecke mit 38 km und 894 Höhenmetern nahmen sechs RadWerker in Angriff. In der Klasse U17 konnten sich Tim Schaumburg über Platz 3 und Timon Große über Platz 5 freuen.
Boris Winterberg vom örtlichen Verein Grün Weiß Düdinghausen fuhr auf den 14. Platz.
Felix Hantke musste das Rennen leider vorzeitig beenden. Luca Kotthaus fuhr in der Klasse U19 auf den ersten Rang.
Bei den Herren konnte sich Nils Kersten über den 9. Platz freuen und Robin Frese kam auf den 13. Platz. Michael Lenze kam bei den Senioren 2 als 19. ins Ziel.

Auf der Mittelstrecke lagen 70 km mit 1.631 Höhenmetern vor den Teilnehmern.
Hier fuhr Adrian Horchler in seiner Altersklasse auf einen starken dritten Platz der Herren und wurde gleichzeitig 3. bei den deutschen Hochschulmeisterschaften.
Mathias Göbel kam bei den Herren als 15. ins Ziel. Andreas Kramer verpasste mit dem vierten Platz knapp das Podium bei den Senioren 1, konnte sich aber über den Sieg beim Sprint an der Graf-Stolberg-Hütte freuen.
Zitat Adrian Horchler:
„Unter der Woche noch die Bachelorarbeit abgegeben und am Wochenende dann die Deutsche Hochschulmeisterschaft im Rahmen meines Heimrennens in Titmaringhausen – Teil 1 des Saisonhöhepunktes.
Das erklärte Ziel für das Rennen war die Top 3 nach dem undankbaren vierten Platz im Vorjahr. Angesichts des Starterfeldes, welches ich erst bei der Startaufstellung kennenlernte, rückte das Ziel allerdings etwas in die Ferne.
Aber ich wusste, das Training der letzten Wochen lief gut und meine Form wurde im Verlauf der Saison stetig besser.
Das Tempo der Einführungsrunde und des ersten Anstieges war so hoch, dass sich die Zahl der Anwärter auf das begehrte Trikot auf vier dezimierte.
Eine Attacke nach der anderen führte dazu, dass sich keine Gruppe bilden konnte und schließlich alle alleine unterwegs waren.
Mitte der ersten Runde lag ich auf Platz 3, mit dem Zweitplatzierten stets in Sichtweite. Allerdings änderte sich dies trotz aller Mühen bis ins Ziel nicht mehr.
Am Ende steht der 3. Platz bei der DHM (und damit auch 3. der Tageswertung), mit dem ich mehr als zufrieden bin.
Die Form stimmt und nächste Woche kann es nach einer hoffentlich guten Erholung mit einem guten Gefühl zur Deutschen Meisterschaft im Marathon gehen – Teil 2 des Saisonhöhepunktes.“

Allen Verantwortlichen, Helfern und Sportlern der gelungenen Veranstaltung, bei der es glücklicherweise zu keinem schlimmeren Unfall gekommen ist, gebührt ein großer Dank.

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